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Archiv 2010 - Paddelpioniere

Adolf Anderle



'Österreich hat als Land der anerkannten Wildwasserparadiese auch eine Reihe ganz erstklassiger Wildwasserfahrer - unter diesen Adolf Anderle - hervorgebracht. Anderles Fahrzeug ist der Original-Grönländerkajak, somit das Schmalboot (55cm breit / 5m lang), dessen Vorzüge sich auch Franz v. Alber bei seinen Fahrten auf jugoslawischen und österreichischen Wildflüssen oftmals zunutze gemacht hat.

Am 6. September 1931 befuhr Herr Adolf Anderle vom Akademischen Kajak-Klub in Wien in seinem selbsterbauten Eskimo-Faltkajak 'Fram' erstmalig den Felsendurchbruch der Salzach auf der Strecke von Sulzau nach Golling, der unter dem Namen 'Paß Lueg' oder 'die Salzachöfen' allgemein bekannt ist. Der Stand des Pegels Salzburg war - 121.



... am Rande eines 60 Meter tiefen Felsabsturzes endet jäh und unvermittelt seine Spur ...

Adolf Anderle, dessen hervorragende Taten auf dem Gebiete der Erforschung unserer Alpenflüsse rühmlichst bekannt sind, wurde Samstag, den 13. Februar 1932 das Opfer eines tragischen Geschickes. Er verunglückte bei einer Skitour auf der Gameringalpe nächst Liezen durch Absturz über eine 60 m hohe Felsgruppe.

Den Befahrungsbericht von Adolf Anderle könnt ihr unter Erstbefahrung der Salzachöfen nachlesen.

Quelle: Österreichischer Kajak Sport
Bericht: Ilse Entner, 04/2010

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